Die elektrische -hydraulische Trommel-Industriebremse ist eine Bremsvorrichtung, die elektrische Steuerung mit hydraulischer Übertragung kombiniert und häufig in Schwerindustriebereichen wie Kränen, Hafenmaschinen und Bergbaumaschinen eingesetzt wird. Sein Funktionsprinzip lässt sich in die folgenden Hauptteile unterteilen:
1. Grundkomponenten
Bremstrommel: Sie ist an der rotierenden Welle des Geräts befestigt und dient als Reibungskontaktfläche beim Bremsen.
Bremsbacken (Bremsbeläge): Ausgestattet mit Reibmaterial werden sie hydraulisch gegen die Bremstrommel gedrückt.
Hydrauliksystem: Es besteht aus einer Hydraulikpumpe, einem Zylinder, einem Magnetventil, Ölleitungen usw. und sorgt für die Bremskraft.
Elektrische Steuereinheit: Steuert den Start und Stopp des Hydrauliksystems über elektrische Signale (z. B. SPS oder Relais).
2. Arbeitsablauf
(1) Bremszustand (Ausschalten oder Signalauslöser)
Ausschalten-/Signaleingang: Wenn das Gerät bremsen muss, wird der Steuerkreis ausgeschaltet (oder es wird ein Bremssignal empfangen) und das Magnetventil schließt den Hydraulikkreis.
Hydraulische Freigabe: Das Hydrauliköl fließt zurück zum Tank und der Druck im Hydraulikzylinder sinkt.
Federkraftwirkung: Die eingebaute-Feder drückt die Bremsbacken nach außen, drückt gegen die Bremstrommel und erzeugt eine Reibungsbremskraft.
Mechanische Verriegelung: Das Gerät wird durch Reibung abgebremst oder gestoppt.
(2) Freigabezustand (Strom eingeschaltet oder Signal entfernt)
Strom eingeschaltet/Signal entfernt: Der Steuerkreis wird mit Strom versorgt und das Magnetventil öffnet den Hydraulikkreis.
Hydraulische Druckbeaufschlagung: Die Hydraulikpumpe versorgt den Zylinder mit Öl und drückt den Kolben, um die Feder zusammenzudrücken.
Zurückziehen der Bremsbacke: Der hydraulische Druck überwindet die Federkraft, wodurch sich die Bremsbacke von der Bremstrommel löst und das Gerät sich frei drehen kann.
3. Hauptmerkmale
Elektrische Steuerung: Schnelle Reaktion auf elektrische Signale, geeignet für automatisierte Systeme.
Hydraulische Kraftverstärkung: Das hydraulische System verstärkt die Bremskraft und eignet sich daher für Lasten mit hoher{0}}Trägheit.
Ausfall-Sicherer Schutz: Automatisches Bremsen bei Stromausfall (aufgrund der Federkraft) zur Gewährleistung der Sicherheit.
Einstellbarkeit: Die Bremskraft kann durch Einstellen des Hydraulikdrucks oder der Federvorspannung gesteuert werden.
4. Anwendungsszenarien
Hebezeuge: Zum Beispiel die Hebemechanismen von Brückenkränen und Turmdrehkranen.
Bergbaumaschinen: Notbremsung für Förderbänder und Hebezeuge.
Windkraftsysteme: Gierbremsung für Windkraftanlagen.
5. Wartungspunkte
Überprüfen Sie regelmäßig den Hydraulikölstand und prüfen Sie ihn auf eventuelle Undichtigkeiten.
Überwachen Sie den Verschleiß der Reibplatten.
Stellen Sie die Zuverlässigkeit der elektrischen Steuerkreise sicher.
Durch die Synergie von Elektrizität und Hydraulik erfüllt diese Bremse die industriellen Anforderungen an schnelle Reaktion, hohe Zuverlässigkeit und Bremsen mit großem Drehmoment.






