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Elektrischer hydraulischer Aktuator: Das intelligente Herz industrieller Bremsen

Apr 24, 2025

I. Wie funktioniert ein elektrohydraulischer Aktuator?

Das Funktionsprinzip des elektro-hydraulischen Aktuators lässt sich als drei-stufiger Umwandlungsprozess von „Elektrizität - mechanisch - hydraulisch“ zusammenfassen:

1. Elektrische Antriebsstufe: Beim Einschalten beginnt der Motor zu rotieren, normalerweise werden drei-Phasen- oder einphasige-Asynchronmotoren verwendet.

2. Mechanische Übertragungsstufe: Der Motor treibt das Laufrad oder die Kolbenpumpe an, um sich mit hoher Geschwindigkeit zu drehen und mechanische Energie an das Hydrauliksystem zu übertragen.

3. Hydraulische Verstärkungsstufe:
Durch die Rotation des Laufrads entsteht eine Zentrifugalkraft, die das Hydrauliköl dazu zwingt, von der Mitte zur Peripherie zu fließen.
Der Öldruck treibt die Kolbenstange zu einer linearen Bewegung an.
Der Schub wird über einen Hebelmechanismus verstärkt und auf die Bremse übertragen.

4. Rückstellmechanismus: Nach einem Stromausfall bewirkt die interne Feder oder der hydraulische Rückfluss, dass der Kolben zurückgesetzt wird und die Bremse gelöst wird.

 

II. Sechs Hauptmerkmale elektrischer-hydraulischer Aktuatoren

1. Der Druckverstärkungseffekt des Hydrauliksystems kann mehrere Tonnen Schub erzeugen und so problemlos die Bremsanforderungen schwerer Geräte erfüllen.

2. Schnelle Reaktion
Moderne Aktoren können ihre Start- und Stoppzeiten innerhalb von 0,1 bis 0,3 Sekunden steuern, wodurch sie sich besonders für hochfrequente Betriebsszenarien eignen.

3. Reibungslos und stoß-frei
Die puffernde Wirkung des Hydrauliköls sorgt für einen sanften Bremsvorgang und vermeidet mechanische Stöße und Lastschwankungen.

4. Automatische Kompensation
Es verfügt über eine automatische Verschleißausgleichsfunktion, die ein konstantes Bremsspiel aufrechterhält und häufige Einstellungen überflüssig macht.

5. Starke Anpassungsfähigkeit an die Umwelt
Der Schutzgrad kann IP65 erreichen und der Betriebstemperaturbereich reicht von -40 Grad bis +80 Grad, wodurch es für verschiedene raue Arbeitsbedingungen geeignet ist.

6. Energieeinsparung und hohe Effizienz
Es verbraucht nur im Betrieb Strom und hat im Standby-Modus nahezu keinen Energieverbrauch, wodurch über 30 % mehr Energie eingespart werden als rein pneumatische Systeme.

 

III. Typische Anwendungsszenarien

Hafenmaschinen: Kaikräne, Hofkräne bremsen
Bergbauausrüstung: Hebezeuge, Förderbänder
Metallurgische Industrie: Walzwerke, Stranggussmaschinen
Windkraftbereich: Gierbremssystem
Hebezeuge: Laufkräne, Turmdrehkrane mit Sicherheitsbremse

 

IV. Wichtige Punkte für Auswahl und Wartung

Überlegungen zur Auswahl:
Erforderliche Schubgröße
Arbeitshublänge
Anforderungen an die Aktionshäufigkeit
Einschränkungen des Installationsraums
Umgebungsbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Explosionsschutz usw.)

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Wartungsvorschläge:
1. Überprüfen Sie regelmäßig den Füllstand und die Qualität des Hydrauliköls.
2. Reinigen Sie die Oberfläche der Kolbenstange von Verunreinigungen.
3. Überprüfen Sie die Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindungen.
4. Beobachten Sie, ob die Bewegung reibungslos und ohne Blockierung erfolgt.
5. Dichtungen gemäß den im Handbuch angegebenen Intervallen austauschen.

 

Mit der Entwicklung von Industrie 4.0 werden intelligente elektrische -hydraulische Aktuatoren zunehmend mit Zustandsüberwachungs- und Ferndiagnosefunktionen ausgestattet und sind zu einem wichtigen Bestandteil der vorausschauenden Wartung von Geräten geworden. Die Wahl des richtigen Aktuators kann nicht nur die Bremssicherheit gewährleisten, sondern auch die Betriebseffizienz und Lebensdauer der Ausrüstung erheblich verbessern.

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