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SE Elektromagnetischer Ausfallschutz-Scheibenbremse - Häufig gestellte Fragen zu Hochfrequenz

Aug 07, 2026

SE Scheibenbremse mit elektromagnetischem Ausfallschutz -FAQ

 

 

F1: Was ist das Funktionsprinzip der SE-Scheibenbremse mit elektromagnetischem Ausfallschutz?
A: Es handelt sich um eine normalerweise geschlossene Struktur mit „Federbremsung und elektromagnetischer Freigabe“. Wenn das Gerät normal eingeschaltet ist, erzeugt der Elektromagnet einen Sog, um die Bremsfeder zusammenzudrücken, wodurch sich der Bremssattel von der Bremsscheibe löst und die Welle sich frei drehen kann; Sobald die Stromversorgung unterbrochen wird, der Steuerkreis die Stromversorgung verliert oder die Stromversorgung des Gleichrichters ausfällt, wird die Federkraft sofort freigegeben, wodurch die Reibungsplatte gedrückt wird, um die Bremsscheibe zu klemmen und eine Verriegelung zu erreichen, um ein Herunterfallen der Last oder ein Verrutschen der Ausrüstung zu verhindern.

 

F2: Warum kann es nicht direkt mit Wechselstrom betrieben werden?
A: Die Erregerspule dieser Bremse ist für Gleichstrom ausgelegt (normalerweise 99 V Gleichstrom / 170 V Gleichstrom) und muss mit einem speziellen Gleichrichter ausgestattet sein (normalerweise wird der Wechselstromeingang von 220 V/380 V in den entsprechenden Gleichstrom umgewandelt). Das direkte Anlegen von Wechselstrom führt zu einer Überhitzung und einem Durchbrennen der Spule, einer instabilen Saugkraft und sogar zu sofortigen Schäden.

 

F3: Wie wird das Bremsmoment im Auswahlprozess ermittelt?
A: Berechnen Sie zunächst das für die Antriebswelle erforderliche statische Haltemoment T mithilfe der Formel T=F × r (wobei F die Tangentialkraft der Last und r der effektive Radius der Bremsscheibe ist). Multiplizieren Sie dies dann mit einem Sicherheitsfaktor von 1.5 - 2.0, um die Untergrenze des Nenndrehmoments der Bremse zu bestimmen. Überprüfen Sie gleichzeitig: den Durchmesser/die Dicke der Bremsscheibe, den Wellendurchmesser, den Abstand zwischen den Befestigungslöchern, die Versorgungsspannung und die Umgebungstemperatur (-20 Grad bis +50 Grad ist der Standardtyp).

 

F4: Wie wähle ich zwischen verschiedenen Untermodellen (3SE/450SE/560SE/ST2SE)?
A:Allgemeines Heben/Transportieren: 3SE, 4SE, 5SE (1650 – 10170N)
Hochfrequenz-Start-Stopp: 450 SE (mit Verschleißkompensation)
Begrenzter Platz, geringe Last: 560SE / 561SE (640–1220N)
Absturzsicherung für Großgeräte: ST1SE / ST2SE (35.000 – 70.000 N)

 

F5: Mögliche Gründe dafür, dass die Bremse nach einem Stromausfall nicht funktioniert (nicht einrastet)?
A: Häufige Probleme sind: ① Federermüdung oder -bruch; ② Ölverschmutzung zwischen der Bremsscheibe und dem Reibbelag führt zu Schlupf; ③ Der Führungsstift des Bremssattels verrostet und lässt sich nicht mehr bewegen; ④ Übermäßiger Verschleiß der Auskleidung führt dazu, dass sie nicht ersetzt werden kann, was zu einem übermäßigen Spalt führt. ⑤ Falsch als Logik „elektrisches Bremsen“ konfiguriert.

 

F6: Wie oft sollten die Reibbeläge ausgetauscht werden? Wie kann man das feststellen?
A: Es gibt keinen absoluten Zyklus. Überprüfen Sie die Verschleißanzeige. Wenn sich die verbleibende Dicke des Belags dem auf dem Etikett angegebenen minimal zulässigen Wert nähert (normalerweise 2 - 3 mm) oder wenn die Bremsreaktion nachlässt und der statische Gleitbetrag zunimmt, ist ein Austausch erforderlich. Bei Patronenbelägen wie 3SE/450SE kann der Reibblock allein ausgetauscht werden, ohne dass der Klemmkörper ausgetauscht werden muss.

 

F7: Was ist bei der Installation zu beachten?
A:① Der Endflächenschlag der Bremsscheibe beträgt weniger als oder gleich 0,1 mm und die Oberfläche ist frei von Öl;
② Die beiden Bremssättel sind zentriert und symmetrisch mit gleichmäßigen Abständen;
③ Der Gleichrichter befindet sich entfernt von Hochtemperatur- und Vibrationsquellen.
④ Überprüfen Sie vor der Verkabelung die Position des Spannungsgetriebes und drehen Sie das Rad manuell, um sicherzustellen, dass vor dem ersten Einschalten keine mechanischen Störungen vorliegen.

 

F8: Kann es im Freien oder in staubigen Umgebungen verwendet werden?
A: Standard-Schutzart IP40, geeignet für den Innenbereich. Wählen Sie für staubige oder feuchte Umgebungen im Freien die IP65-Schutzabdeckungsversion oder fügen Sie eine Staubschutzabdeckung und einen Heizstreifen hinzu (um zu verhindern, dass das Federschmierfett bei niedrigen Temperaturen verfestigt).

 

F9: Nach dem Einschalten gibt es ein summendes Geräusch von sich, lässt sich aber nicht öffnen. Was ist das Problem?
A: Die häufigsten Ursachen sind unzureichende Gleichspannungsabgabe des Gleichrichters, lokaler Kurzschluss der Spule oder mechanische Blockierung (mangelnde Schmierung des Führungsstifts). Messen Sie zunächst die Spannung an den Spulenanschlüssen mit einem Multimeter, trennen Sie dann die Stromversorgung und drücken Sie den Klemmenkörper manuell, um seine Flexibilität zu überprüfen.

 

F10: Was ist der empfohlene Wartungszyklus?
A: Monatliche Sichtprüfung der Belagdicke und des festen Sitzes der Schrauben; Vierteljährliche Reinigung des Oberflächenstaubs der Bremsscheibe und Auftragen von Hochtemperatur-Schmierfett auf die Führungsstifte; Führen Sie einmal im Jahr einen -Bremstest im ausgeschalteten Zustand durch und notieren Sie die Gleitstrecke. Markieren Sie etwaige Auffälligkeiten umgehend.

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